Seit Beginn des Kalenderjahres 2020 hat sich einiges ereignet.
Gravierende soziale Änderungen in unserer Gesellschaft durch die neue Flüchtlingspolitik, die Corona – Pandemie, die uns in Deutschland, in Europa, ja weltweit heimsuchte und das Tun und Handeln weitesgehend lahmlegte, neue Herausforderungen und Krisenherde wie der Ukraine-Krieg und die brutalen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas in Gaza, all dies prägte unser Leben in den letzten Jahren. Die Auswirkungen der notwendigen militärischen und humanitären Hilfen für Ukraine und Israel belasten zusehend die öffentliche Meinung, dazu kommen noch die Angriffe auf unser demokratisches Denken und Handeln.

Unsicherheit und Angst beherrschen den Alltag. Deshalb sind auch die Anforderungen an den Sitzungsvorstand größer geworden, weil immer mehr Menschen auch in unserem Land unmittelbar die Veränderung in Lohn und Rente spüren. Auf diese Herausforderungen reagiert der Vorstand und setzt damit die persönliche humanitäre Einstellung der Stiftungsgeber und seiner Zuwendungspolitik um. Die Verteilung, Förderung und Unterstützung soll hierbei bevorzugt in Schweinfurt und Umgebung erfolgen.

Zur Verfügung standen dem Vorstand für die zu berichtenden Kalenderjahre ca. 72.000.00 €. Speziell die Zuwendung an die Stiftung „Schweinfurt hilft Schweinfurt“ wurde maßgeblich erhöht, weil hier in Form von Einzelfallhilfen unmittelbar geholfen werden kann. Weitere Unterstützung – wie in den vergangenen jahren auch – wurde der Palliativstation St. Josef Schweinfurt, dem Frauenhaus Schweinfurt  und den Krankenpflegeschulen der beiden  Schweinfurter Krankenhäuser gewährt. Erneut unterstützt wurden die Blindeninstitutsstiftung, die Stiftung Hör- und Sprachförderung und die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, alle in Würzburg. Mit zwei Patenschaften für nigerianische Schüler:innen und Student:innen kommen wir als Vorstand dem Auftrag unserer Stiftungsgeber nach, auch humanitäres , soziales Engagment im Ausland zu unterstützen.

gezeichnet Vorstand Sigrid Lommel, Dr. Günter Weis, Edwin Lösch